Betroffene

Hauptsächlich Betroffene:
• Kindergartenkinder und Ihre Eltern
• Schulkinder (Grund- und Mittelschule Hohenau, Schloss Neubeuern, Buskinder nach Raubling, Thansau, Rosenheim)
• Kinder in der Freizeit (Fußballplatz, Musikschule, Vereinsheim, Tennishalle und Platz, Hockeyplatz,)
• Marktplatzbesucher/ Touristen
• VR-Bankkunden ohne Auto
• Geschäfte des täglichen Bedarfs (Bäcker, Metzger, Tengelmann, Café und Restaurants,)
• Besucher und Touristen, besonders an Festivitäten wie Marktbeleuchtung, Warenmarkt, usw.
• Wanderer und Radfahrer, es existieren mehrere offizielle Wanderwege, die die Samerstrasse fast alle queren

Ein Interessanter Forschungsbericht der Universität Essen gibt es hier:

„Ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, jede Art der Verkehrsteilnahme stellt hohe Anforderungen an unsere körperliche, geistige und soziale Leistungsfähigkeit. Da Kinder – je nach Alter – diese Fähigkeiten noch nicht oder nur teilweise besitzen, sind sie – ganz besonders als Fußgänger und als Radfahrer – wesentlich stärker gefährdet als Erwachsene (STATISTISCHES BUNDESAMT, 1997, LIMBOURG, 1995, 1997, ELLINGHAUS und STEINBRECHER, 1996). So ereigneten sich im Jahr 1996 in Deutschland insgesamt 14.612 kindliche Fußgängerunfälle, die meisten davon im Alter von 6 bis 9 Jahren. Weitere 16.278 Kinder wurden als Radfahrer in einen Unfall verwickelt, mit einem deutlichen Schwerpunkt im Alter von 10 bis 14 Jahren (STATISTISCHES BUNDESAMT, 1997). Etwa die Hälfte dieser kindlichen Fußgänger- und Radfahrerunfälle wurde durch den beteiligten Autofahrer verursacht, die andere Hälfte wurde durch das Kind selbst ausgelöst. Bei diesen Unfällen spielen die bei den Kindern noch nicht ausreichend vorhandenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten eine wichtige Rolle. So sind die häufigsten unfallauslösenden Verhaltensweisen von Kindern als Fußgänger das „plötzliche Überqueren der Fahrbahn, ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten (ca. 50%)“ und „das plötzliche Hervortreten hinter Sichthindernissen (ca. 30%) “. Bei beiden Unfallarten spielt die noch nicht ausreichend entwickelte Aufmerksamkeit des Kindes eine zentrale Rolle. Die Kinder lassen sich leicht ablenken und konzentrieren sich dann nicht mehr auf das Verkehrsgeschehen – mit verhängnisvollen Folgen für ihre Sicherheit.“

Quelle: https://www.uni-due.de/~qpd402/alt/texte.ml/Goslar.html