Das Problem

Bei der jetzigen Situation ist nichts geregelt und es kommt regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Sowohl für Fußgänger, als auch für den Durchgangsverkehr und die Anwohner, bzw. Kunden der VR-Bank.
Es ist nicht möglich, besonders als junger und älterer Mensch, die Situation von schnell herannahenden Autos der Samerstraße, aus- oder einfahrende Autos „Am Gereut“, rückwärts ausparkende Autos aus der VR-Bank und den wartenden Bus richtig ein-zu schätzen.
Zudem gibt es keinen durchgängigen Fußgängerweg entlang der südlichen Samerstrasse. Das Bedeutet, dass die Straße von allen gequert werden muss.

 

Der Ratgeber des ADAC bringt es eigentlich auf den Punkt:

„Das Überqueren einer Fahrbahn an ungesicherten Stellen ist die Hauptunfallursache bei Fußgängern auf dem Schulweg.
Schulanfänger sind besonders betroffen, denn sie müssen erst lernen, mit diesen gefährlichen Verkehrssituationen zurecht zu kommen. Besonders schwierig ist dies für jüngere und kleinere Kinder, wenn parkende Autos am Fahrbahnrand stehen und die – ohnehin eingeschränkte – Sicht versperren.
Auch die noch nicht voll entfalteten visuellen und auditiven Wahrnehmungsfähigkeiten erschweren den Schulanfängern zusätzlich die Orientierung im Straßenverkehr.
Aber auch vermeintlich sichere Übergänge können Gefahrenstellen sein. Der Zebrastreifen ist eine geeignete Hilfe für Kinder, die Fahrbahn zu überqueren. Dennoch ist auch hier besondere Aufmerksamkeit geboten. Die Überquerungsabsicht soll deutlich, z. B. per Handzeichen, angezeigt werden und gleichzeitig muss das Kind den Autofahrer beobachten: Hat er mich gesehen? Wird er anhalten?
Auch die Verkehrsinsel, Querungshilfe genannt, hilft Kindern, die Fahrbahn zu überqueren. Sie gewährt dem Fußgänger jedoch keinen Vorrang vor den Autos. Vielmehr teilt sie die Fahrbahn in zwei Teile, so dass beim Überqueren nur ein Richtungsverkehr beachtet werden muss.“

….

„Der Weg morgens zur Schule birgt andere Risiken und Gefahrenquellen als der Weg mittags nach Hause. Am Morgen haben Kinder noch Anlaufschwierigkeiten und es fällt ihnen oft schwer, sich auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren. Nach Schulschluss sind sie besonders aktiv, wollen sich nach dem langen Sitzen bewegen und ihre Schulerlebnisse »verdauen«. Nachlassende Aufmerksamkeit ist die Folge.“

Quelle: https://www.adac.de/_mmm/pdf/Schulwegratgeber_79491.pdf

 

Hier noch ein Beispielfilm, so weit darf es nicht kommen!:

2 Antworten auf „Das Problem“

  1. Diese Initiative kann ich nur unterstützen!Leider haben wir es nicht geschafft in der Zeit als unsere Kinder diese Straße zur Schule, Fußball, Tennis, Musikschule, Freunde etc. überqueren mussten eine Lösung zu finden.
    Einen Gedanken möchte ich noch loswerden. Leider hat sich mittlerweile viel „hausgemachter Verkehr“ ergeben, weil ein großer Anteil von Eltern ihre Kinder nur noch mit dem Auto zur Schule, Sport, Musikschule, Freunde fahren. Es ist zu beobachten, dass genau diese Eltern immer in Eile sind und dadurch gefährliche Situationen entstehen.

    1. Hallo Frau Relfenberg,
      herzlichen Dank für Ihr Kommentar. Sie haben ganz sicher recht mit der Entwicklung des hausgemachten Verkehrs. Das ist wie mit dem Schwerlast-Verkehr. Um so wichtiger ist es, den Bewohnern in Neubeuern eine Möglichkeit zu schaffen, die Straße sicher zu überqueren.

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