Die Lösung

Wir sind der Meinung, dass es doch möglich sein muss, die Straße, welche die Wohnsiedlungen „Am Gereut, Pfaffensteinstraße, Sonnwendstraße, Am Weinberg, Frühlingstraße“ mit dem Rest von Neubeuern/ Altenbeuern zu verbinden. Sei es durch einen Zebrastreifen, Warntafeln, Blinklichtanlage, Verkehrsinsel, Fußgängerampel, o.ä..

Seit Jahren wird versucht, teils mit großem Engagement eine Lösung zu finden. Jedoch hat Herr Bürgermeister Nowak laut Sitzungsprotokoll  der Gemeinderatssitzung Neubeuren vom 26.09.2017die weiteren Bemühungen  eingestellt:

„Zum Thema angedachter Fußgängerüberweg bei der VR-Bank teilte der Bürgermeister mit, dass er zu keiner weiteren Verhandlung mit der Bank bereit sei. Es habe sich seit Jahren für diese Fußgängerampel eingesetzt und das Thema sei immer wieder blockiert worden. Leider habe sich an dieser Stelle auch kein Freiwilliger für das Amt des Schülerlotsen gefunden“ https://kulturdorf-neubeuern.de/aktuelles-aus-den-sitzungen_37.html

Die Frage ist nun, warum geht es nicht bei uns, was in anderen Gemeinden völlig normal ist. Gerne können Sie im  Kommentarfeld am Seitenende Ihren Vorschlag oder Ideen einbringen. So haben wir wenigstens die Chance, dass diese von den Verantwortlichen wahrgenommen werden.

Auch seitens einer „Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von
Fußgängerüberwegen“ ist ein Fussgängerüberweg möglich, ja wird sogar empfohlen. http://bernd.sluka.de/Recht/rfgue/rfgue.html

 

Hier finden Sie den Antrag des Gemeinderatsmitgliedes Alois Holzmaier:

http://www.fw-neubeuern.de/aktuelles/#c241434

3 Antworten auf „Die Lösung“

  1. Lieber Herr Fritsch,

    seit sehr langer Zeit ist an der selben Straße in Nußdorf ein Schülerlotsendienst (von Eltern / Großeltern geregelt) sehr erfolgreich im Einsatz.

    Gerne unterstütze ich Sie bei Ihren Maßnahmen!

    Viele Grüße
    Ursula Lagler, Petersbergstraße 3, Neubeuern

    1. Hallo Frau Lagler,
      herzlichen Dank für den Post. Der Schülerlotsendienst ist eine toille Sache. Auch die Gemeinde in Neubeuern hat es ja probiert. Dies ist sicherlich kurzfristig eine tolle Lösung, besonders für die Schulkinder. Jedoch glaube ich, ist es langfristig nicht hilfreich, da die Strasse ja sehr oft von anderen Personen gequert wird. Z.B. ältere Menschen mit Rollator, haben keine Chance sicher die Straße zu überqueren. s. Video unter „Betroffene“.
      Ebenso wenn die Schule aus ist, das passiert zu unterschiedlichen Zeiten. Fahrgäste der Busverbindungen nach und von Rosenheim sind ja ebenso betroffen. Diese fahren sehr oft schon vor 7:00 Uhr früh weg und kommen spät Nachmittags zurück. Diese müssen sicher einmal die Straße queren. Ich gebe Ihnen absolut recht, dass nimmt die Spitze schon einmal raus, aber ist keine langfristige Lösung, selbst für Kinder nicht, die Nachmittags zum Sportplatz, Musikschule, Turnhalle usw. möchten.

  2. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit einer möglichen Lösung zur Problematik der Überquerung der Samerstraße. Aus meiner Sicht scheidet ein Lotsendienst aus folgenden Gründen aus:
    Zum einen wäre dieser nicht zweckmäßig, da er immer nur einen gewissen Zeitraum abdecken könnte, die Überquerungsproblematik aber nahezu den ganzen Tag über besteht. Auch bei bestem Willen wird sich niemand finden, welcher sich von 07:30 (ca. Beginn Schulweg) bis kurz vor 8 Uhr und dann wieder von kurz nach 11 (manche Klassen haben da bereits Schulschluß) bis um 13:20 Uhr an die Samerstraße stellt un die heranbrausenden PKWs und Lastwägen aufzuhalten. Die Problematik geht weiter, da manche Kinder in die Mittagsbetreuung gehen und erst später überqueren (zwischen 14 – 16 Uhr nach meiner Beobachtung) Weitere Kinder überqueren bereits schon wieder in die Gegenrichtung zu den diversen Sportveranstaltungen etc…
    Berufstätige Eltern werden das sicher nicht über längeren Zeitraum stemmen können und wie geschildert geht es ja nicht nur um den Schulweg.
    Eine Querung auf Höhe der Raiffeisenbank ist sicher wünschenswert für alle die in diesem Bereich queren können/müssen (dortige Anwohner, Kindergartenbesucher usw.) stellt aber noch keine für mich befriedigende Lösung dar. Aus unserem (östlichen) Bereich Pfaffensteinstraße auf Höhe der Fa. Schopf queren allein an Schulkindern jeden morgen nach unseren Zählungen an die 15 (kleinere) Kinder die Straße an dieser Einmündung. Diese Kinder werden mit Sicherheit nicht „hintenrum“ erst mal bis auf Höhe Kindergarten gehen, um dann bei der Raiffeisen die Straße zu überqueren, was nicht der „Lebensrealität“ entspräche, auch wenn dies dann, falls dort ein Übergang entstehen würde, natürlich sicherer wäre. „Unsere“ Problematik besteht darin, dass zum einen ausgerechnet in der Zeitspanne des Schulweges und in der Zeitspanne des späteren Nachmittages (Sportveranstaltungen wie Fußball etc.) das größte Verkehrsaufkommen auf Grund des ein- und ausfließenden Pendelverkehrs nach Rosenheim und zur Autobahnanschlussstelle Rohrdorf stattfindet. Zum anderen haben es viele Autofahrer um diese Zeit besonders eilig und beginnen oder beenden zum Teil noch im Ortsbereich ihren Überholvorgang. Dies ergibt manchmal sehr komplexe Verkehrssituationen, welche von Kindern noch nicht richtig eingeschätzt werden können. Ebenso die gefahrene Geschwindigkeit können Kinder nicht einschätzen. Ich habe mehrfach sogar selbst beobachtet, dass Autofahrer in der guten Absicht anhielten, den Kindern ein gefahrloses Überqueren zu ermöglichen, im selben Augenblick aber andere Autofahrer zum Überholen des haltenden Fahrzeuges angesetzt haben, weil sie die querenden Kinder am Straßenrand offenbar nicht bemerkt hatten.
    Meine Vorschläge um Abhilfe zu schaffen wären folgende:
    Schaffung einer Querungshilfe in Form einer Art Insel auf Höhe der Abzweigung Pfaffensteinstraße und eine weitere Insel auf Höhe der Raiffeisen. Dies würde die so gefährlichen Überholvorgänge verhindern und außerdem im Gegensatz einer Verkehrsampel kaum Folgekosten für Unterhalt verursachen.
    Dazu sollte aus meiner Sicht der Gehsteig auf Südlicher Seite der Samerstraße vom Kindergarten bis zur Einmündung der Pfaffensteinstraße verlängert werden, um evtl. auf dieser Seite Richtung Raiffeisen zu gelangen um dort dann sicher zu queren.
    Außerdem eine Verlegung der Ortsausgangs-/Eingangstafeln, welche aus meiner Sicht sehr zum Überholen verleiten, weil viele Fahrer dieses kurze Stück ohne Überholverbot nutzen möchten. Die Schilder Altenbeuern/Neubeuern liegen aber nur ca. 100 Meter!! auseinander, was zur Folge hat, dass kaum jemand den Überholvorgang schafft zu beenden vor Erreichen der geschlossenen Ortschaft und diese Fahrzeuge zum Teil mit bis zu 90 Kmh in den Ortsbereich einfahren. Vor allem auch Ortsfremde werden zu Überholen verleitet, da auf den Tafeln ein Abstand von 1 Kilometer bis zur nächsten Ortschaft angegeben wird (Schilder mit weniger gibt es nicht).
    In Bayerischzell, vom Sudelfeld kommend funktioniert dies übrigens auch, dort, obwohl man dem Anschein nach den Ortsbereich verlässt, gilt weiterhin 50 kmH. Man wird ausdrücklich darauf hingewiesen dass man sich weiterhin in geschlossener Ortschaft aufhält, obwohl hier nicht einmal Bebauung entlang der Straße herrscht. Auf keiner Seite!
    Ich hoffe, dass zu diesem Thema weiterhin eine kreative Diskussion angestoßen wird, die hoffentlich möglichst bald auch zu praktikablen Lösungen führen wird, ohne von vornherein bestimmte Lösungen auszuschließen, vor allem da dieses Problem sicherlich nicht kleiner wird, sondern größer und wesentlich mehr Neubeurer betrifft, als man meinen möchte. Nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch (in Zukunft) ältere Mitbürger/innen.

    Viele Grüße
    Martin Brandl

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